Metamorphosis and other Stories: Ein Buch der 11BG-4

Die gespannte Vorfreude war deutlich zu spüren, als die Schüler der Klasse 11BG-4 des Beruflichen Gymnasiums der Georg-Kerschensteiner-Schule zum neuen Jahr ein Päckchen aus Malaysia erhielten und es vor den Augen aller im Klassenzimmer geöffnet wurde.

Knapp zwei Monate lang arbeitete die 11BG-4 unter der Anleitung von Frau Studienrätin Katharina Mack an einem Kooperationsprojekt mit einer Klasse der Schule MRSM Parit in Malaysia. Ziel des Projekts war es, englische Kurzgeschichten zu verfassen, in denen auch kulturelle Elemente des jeweiligen Landes vorkamen. Viel Zeit und Arbeit mussten die Jugendlichen dabei in ihre Geschichten und das Umsetzen der im Unterricht erarbeiteten Kriterien investieren. Vom Suchen nach einer Idee über den ersten Entwurf bis zur finalen Geschichte: Die Klasse durchlief sämtliche Phasen des Schreibprozesses mit Bravour und zeigte enorme Kreativität.

Sicherlich wurde die Motivation der Klasse dadurch gestärkt, dass von Anfang an klar war, dass die zehn besten Kurzgeschichten aus jeder Klasse in einem gemeinsamen Buch abgeduckt werden würden.

Dieser Tag war nun endlich gekommen! Mit dem Öffnen des Päckchens sahen die Schüler zum ersten Mal das fertige Ergebnis ihrer Arbeit. Die zehn Buchexemplare, die MRSM Parit großzügigerweise auf ihre Kosten verschickt hatte, wurden an die jungen Autoren verteilt und sofort unter freudigen und stolzen Blicken nach interessanten und natürlich vor allem den eigenen Geschichten durchstöbert.

Aber auch die restlichen Schüler gingen nicht leer aus. Nachdem klar war, welche Geschichten im Buch veröffentlicht werden würden, bekamen die übrigen Klassenmitglieder die Aufgabe, einen Brief an die ebenfalls verbliebenen Schüler der malaysischen Klasse zu schreiben und ein kleines Geschenk mit kulturellem Aspekt beizufügen. Die zum Teil äußerst liebevoll gestalteten und gut durchdachten Briefe wurden dann abgeschickt und an dem besagten Tag durch Briefe und Geschenke der malaysischen Klasse beantwortet.

Mit vollen Händen und viel Gesprächsstoff bezüglich kultureller Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede endete zwar das Projekt, nicht aber die geknüpften Kontakte. Viele Schüler wollen auch über das Projekt hinaus mit ihren malaysischen Brieffreunden in Kontakt bleiben.