Das wahre Dschungelbuch – ein GKS und HHS Kooperationsprojekt

Nach zweieinhalb Tagen harter Arbeit war es endlich soweit. Vor den Augen von insgesamt knapp 120 Besuchern führten die Teilnehmer des Dschungelbuchprojekts ihre selbst geschriebenen, englischsprachigen Versionen des Dschungelbuchs als Sockenpuppentheater auf. Wer von den Zuschauern dabei ein Theaterstück entsprechend des Disneyfilms erwartete, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Teilnehmer hatten es sich nämlich zur Aufgabe gemacht „die wahre Geschichte“ des Dschungelbuchs zu erzählen und orientierten sich daher an der ursprünglichen Buchversion der Geschichte.

Das Englischprojekt zum Abschluss des Schuljahres war ein Kooperationsprojekt zwischen der Hermann-Hesse-Schule und der Georg-Kerschensteiner-Schule. Ziel des Projekts war es, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern einen kreativen Umgang mit der englischen Sprache zu ermöglichen und mit Spaß auch in den letzten Wochen noch ihre Fremdsprachenkompetenz zu erweitern. Von und miteinander zu lernen sowie die gegenseitigen Stärken und Schwächen wahrzunehmen und zielführend zu vereinen stand dabei permanent im Zentrum der Arbeit.

Unter der Leitung von Frau Pfenning und Frau Mack lasen die Schülerinnen und Schüler der 11BG-7 zusammen mit ihren Partnern aus der 6dR zunächst eine sprachlich vereinfachte Form des Dschungelbuchs, lernten die Figuren im Buch kennen und überführten schließlich alles in die Form eines Theaterstücks. Auch die in der Aufführung verwendeten Handpuppen, die aus Socken und allerhand Dekorationsmaterial bestanden, sowie die Kulissen wurden von den Schülerinnen und Schülern in Anlehnung an das Buch entworfen und äußerst liebevoll selbst gestaltet.

Getreu dem Motto „Groß hilft Klein“ gelang es den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen alle Aufgaben und Probleme auf dem Weg bis hin zu ihren eigenen Theaterstücken zu lösen und dabei wertvolle Erfahrungen hinsichtlich einer erfolgreichen Teamarbeit und im Umgang mit der englischen Sprache zu sammeln.



Am Tag der Aufführung konnten angemeldete Klassen die Ergebnisse des Projekts bestaunen. Der große Andrang führte dazu, dass jede der sechs Kleingruppen ihr Theaterstück vor etwa zwei Klassen vorführte. Der reichliche Applaus, der allen Aufführungen folgte, belohnte die Gruppen für ihre Arbeit und bildete den idealen Abschluss für dieses außergewöhnliche und zugleich lehrreiche Projekt.

Katharina Mack