Sprach- und Kulturaufenthalt und Betriebspraktikum 2013 in Cuenca (Castilla la Mancha, Spanien)

Schon sein 15 Jahren ist unsere Schule in der Lage, interessierten Schülerinnen und Schülern ein Sprach- und Kulturprojekt in Cuenca (Castilla la Mancha, Spanien) anzubieten. In diesem Jahr fand das zweiwöchige Projekt, das 2010 um ein vierwöchiges Betriebspraktikum mit intensivem Sprachkurs erweitert wurde, im Zeitraum vom 30.06. bis 27.07.2013 statt.



Unter den zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren ein Schüler und fünf Schülerinnen der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule (Fachrichtung Fremdsprachensekretariat), die dort erfolgreich ihr im Rahmen der vollschulischen Ausbildung verpflichtendes Betriebspraktikum ablegten. Außerdem nahmen vier Gymnasiasten der Oberstufe des Beruflichen Gymnasiums in Cuenca sehr erfolgreich an diesem Sprach- und Kulturaufenthalt teil.

Die angehenden FremdsprachensekretärInnen absolvierten jeweils an einem halben Arbeitstag in der Verwaltung eines spanischen Betriebes oder einer öffentlichen Institution (z.B. Hotel Torremangana, Oficina Municipal de Turismo, Radio Onda Cero, Trivium S.L., Biblioteca Pública) ihr Praktikum, in der zweiten Tageshälfte besuchten sie den intensiven Sprachkurs in der Sprachakademie Trivium. Die Wochenenden hatten sie zur freien Verfügung. Die mitgereisten Gymnasiasten konnten nach dem Unterricht an der Sprachschule organisierte Freizeitangebote der Akademie Trivium wahrnehmen.

Neben dem Praktikum und dem Lernen kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. In ihrer Freizeit und an den Wochenenden nahmen die Schülerinnen und Schüler an selbst organisierten oder von der spanischen Akademie TRIVIUM S.L. vermittelten Ausflügen in die Hauptstadt Madrid, die Hafenstadt Valencia und in die Sierra von Cuenca, wo unter Anleitung sportliche Aktivitäten wie Klettern, Canyoning oder Quadfahren auf dem Programm standen, teil.

Auf das Ergebnis können alle stolz sein: Alle Schülerinnen und Schüler machten große Fortschritte in der Beherrschung der spanischen Sprache, sie bauten ihre fremdsprachlichen Kompetenzen aus und gewannen durch ihre Arbeit in den Praktikumsbetrieben sowie durch die Kontakte zu ihren spanischen Mitarbeitern und Mitschülern interessante und anregende Einblicke in die spanische Kultur.

Bei alledem sollte man aber auch einen weiteren „Nebeneffekt“ nicht vergessen: Durch ihre Teilnahme an diesem Sprach- und Kulturprojekt verbesserten sie natürlich auch ihre Beschäftigungschancen nach der Ausbildung. Schließlich haben sie Einsatzbereitschaft, Engagement über das notwendige Maß hinaus, „sprachlichen“ Ehrgeiz und die Bereitschaft, eine andere Kultur kennen zu lernen, bewiesen.

Ein herzlicher Dank für die langjährige, aktive Unterstützung geht an Frau OStRin Andrea Dörnemann, die ihre Schülerinnen und Schüler immer erfolgreich motiviert, sich kulturell weiterzubilden, und an StR Peter Schneider, der mir bei dieser Reise mit Rat und Tat als begleitende Lehrkraft zur Seite stand.

StRin Nikola Hammon, 11.09.2013