Kicken für Kolumbien

Über 1.100 Euro kamen zusammen, als am 5. Mai 2012 13 Mannschaften gegeneinander antraten, um für den guten Zweck zu kicken.

Es war eigentlich der perfekte Tag für Hallenfußball: Draußen regnete es in Strömen und in der Halle wurde Gutes getan. Insgesamt über 1.100 Euro haben die Organisatoren gesammelt, eine stattliche Summe, die der Krankenstation an der INAGRO- Schule im kolumbianischen Monterilla zugutekommt. Insgesamt haben 13 Mannschaften in 3 Gruppen den ganzen Tag hindurch um die besten Plätze gekämpft, auch wenn das nicht im Vordergrund stand. Schließlich wurde dank vieler großzügiger Spender, die für die Hallenmiete aufkamen oder das Turnier mit Sachspenden unterstützten, ein weiterer Schritt in Richtung der 7.000 Euro getan, die für die Errichtung der Krankenstation in Monterilla nötig sind. Und so konnte Dr. Heide Kemmerer am Ende des Tages sichtlich gerührt einen Scheck über 1.100 Euro entgegen nehmen, die die Veranstalter über die Teilnahmegebühren der Mannschaften und aus dem Kuchenverkauf erwirtschafteten.

Das Projekt „7000- Die-GKS-Kolumbien-Hilfe“ unterstützt ein soziales Projekt der Trägerin des Bundesverdienstkreuz, Dr. Hilde Kemmerer, die in Kolumbien die landwirtschaftliche Schule INAGRO gegründet hat. Die Klasse 12BG-1 des Beruflichen Gymnasiums hat es sich zur Aufgabe gemacht 7.000 € für den Bau und die Einrichtung einer Krankenstation an der landwirtschaftlichen Schule INAGRO in Monterilla (Kolumbien) zu beschaffen.

Ziel der Schule ist es, perspektivlos aufwachsenden Jugendlichen durch Bildung und Berufsausbildung bessere Lebensbedingungen zu bieten. Da es in Monterilla keine Ärztliche Versorgung gibt, ist eine Erste-Hilfe-Station dringend notwendig, um bei Unfällen Verletzungen in den Werkstätten oder in der Landwirtschaft eine Erstversorgung sicherstellen zu können.

Björn Uhl