Fit@Logistics - praxisorientierte Berufsausbildung

Fit@Logistics - ein Beispiel für die Förderung einer praxisorientierten Berufsausbildung von Speditions- und Logistikkaufleuten

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Die Auszubildenden im Ausbildungsberuf „Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikdienstleistungen“ ließen sich durch Herrn Kreutzer von Kreutzer Logistic Consult, München, durch einen praxisbezogenen Vortrag fesseln, der am 22. Februar in der Aula der GKS stattfand. Aufmerksam folgten sie den Fallsituationen, spannend präsentiert, die die Auszubildenden zur aktiven Beteiligung animierten.

Ziel der deutschlandweiten Aktion – gesponsert von marktführenden Anbietern von Dienstleistungen für die Verkehrswirtschaft DSLV - MAP&GUIDE - TIMOCOM –und der VERKEHRSRUNDSCHAU ist es, die berufsbildenden Schulen bei ihrem Bestreben nach zukunftsgerechten Lehr- und Lerninhalten in den Bereichen Transportplanung, Kalkulation, Disposition und in der Anwendung von modernen und praxisbewährten Logistiktechnologien und Onlinediensten zu unterstützen. Die Produkte, welche die Sponsoren zur Verfügung stellen, werden aufgaben- und lösungsorientiert präsentiert.

Mit angesprochenen Themen, wie „Vermeidung von Leerfahrten, Ladungssuche“ und „Wie und zu welchen Kosten komme ich ans Ziel“ verflog die Zeit im Nu.

Die Anforderungen an die künftigen Fachkräfte sind anspruchsvoll: sie sollen über die Planung und Disposition von Lagerumschlag und Güterversand hinaus auch unternehmensübergreifende Logistikketten (sog. Supply Chains) steuern und überwachen, Leistungsangebote ermitteln und bewerten sowie Versicherungsschutz, Zollvorschriften und Außenwirtschaftsbestimmungen berücksichtigen.

Außerdem müssen sie Preise kalkulieren, Verträge vorbereiten, ganzheitliche Logistikkonzepte mitentwickeln und beim Aufbau von Netzwerken helfen. Auch verkehrswirtschaftliche und verkehrspolitische Fragen stehen auf dem Unterrichtsplan.

So müssen die künftigen Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung wissen, welcher Verkehrsträger für welchen Versand am wirtschaftlichsten ist. Ohne moderne Informations- und Kommunikationstechnologie können viele Speditions- und Logistikaufgaben nicht mehr gelöst werden

Die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrer bedauerten das zu schnelle Ende des 90-minütigen Vortrags. Fazit: Das Projekt ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die engere Verzahnung von Ausbildung und Wirtschaft!

Herzlichen Dank an Herrn Kreutzer, der bei Schnee und Eis die Anfahrt von München auf sich genommen hat!