Faust I

nach der Vorlage von Johann-Wolfgang von Goethe.

Ein Theaterstück mit vielen bekannten Sprichwörtern.

"Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen."

Faust Darsteller

DIE THEATERAUFFÜHRUNG „FAUST“

Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 treffen sich 33 Schüler und Schülerinnen der 12er und 13er Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums jeden Dienstag im Rahmen des Kurses „Darstellendes Spiel“, in dem es um das Experimentieren mit den eigenen Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten geht. Damit werden spielerisch die entscheidenden Schlüsselqualifikationen oder neudeutsch SoftSkills den jungen Menschen vermittelt und angeeignet.

Bereits bei der Wahl des Theaterstücks konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unter Leitung von Frau Oberstudienrätin Christina Blumöhr und Studienrat Christian Wilke im Team ihre Präsentations- und Überzeugungskünste unter Beweis stellen, um jeweils ihre Favoriten zu forcieren. Am Ende kristallisierte sich mehr und mehr „Faust I“ von Johann-Wolfgang von Goethe heraus. Grund ist sicherlich, dass dieses Werk obligatorisch für alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ist, und zwar unabhängig davon, ob Deutsch als Leistungs- oder Grundkurs gewählt wird.

Damit das Werk als Theaterstück auch in einem angemessenen Zeitrahmen umgesetzt werden kann, musste es nicht nur arbeitsteilig von den Kursteilnehmern umgeschrieben, sondern auch von der ursprünglich vorgesehenen Zweiteilung, der so genannten „Gelehrtentragödie“ und „Gretchentragödie“, an ein für Schauspieler und Publikum verständliches (klassisches) Fünf-Akt-Schema adaptiert und von der Kursleiterin zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt werden.

Zu Beginn des Kurses im Oktober 2010 konnten die Schüler einzelne Szenen auswählen und spielerisch in Form von Improvisationsübungen umsetzen. Auf dieser Grundlage konnten die Schüler ihre Theatertalente ausprobieren und bei der Besprechung der einzelnen Sequenzen sich im Team in Bezug auf Auftritt, Sprache und Mimik sowie Gestik konstruktiv weiterentwickeln. Die sich daraus entwickelten Bilder bzw. Szenen nahmen für die Schüler immer deutlicher werdende Konturen an und wurden in Form von (18) Bühnenskizzen grafisch festgehalten werden.

Schnell wurde klar, dass in diesem Projekt wieder arbeitsteilig vorgegangen werden musste. Je nach Wahl und Eignung konnten die Schüler das Leitungsteam, bestehend aus Herrn Wilke (für die Technik), aus Frau Böhm (für Layout, Foto und Film) und Frau Blumöhr (für die Regie- und Theaterorganisation), durch folgende Zuständigkeiten unterstützen:

Begleitblatt-Gestaltung, Video-, Lied-, Musikauswahl, Homepage, Fotoreportage, Lesezeichen, Coach, Marketing, Werbeplakate, Eintrittskarten, Kleidung, Maske, Dramaturgie, Requisitenwahl, etc.

Seit Anfang dieses Jahres finden dienstags die Proben statt und seit März auch samstags bzw. am Anfang und am Ende der Osterferien, damit die Aufführung
am 4. und 5. Mai wieder zu einem kulturellen Ereignis der GKS in Obertshausen werden kann.

Die diesjährige Aufführung ist die zwischenzeitlich siebte Theateraufführung an der GKS.