Erfahrungsbericht Lezajsk vom 3. bis 9. April 2011

Nach einem angenehm kurzen Flug landete unsere - krankheitsbedingt - kleine Gruppe (Jagath Kumarasinghe, Matthias Sosna, Jana Paschkes) am Sonntag, den 3. April, auf dem ungewohnt kleinen Flughafen bei Rzeszow, wo wir von den polnischen Gastfamilien und Lehrern herzlich empfangen wurden. Im Nachbarort Lezajsk sollte in der Woche vom 4. - 8. April der letzte Teil des Comeniusprojektes C.L.I.S. (Creative learning improves society) in Form eines Mathematikwettbewerbes stattfinden.

Schülergruppe

Nach der offiziellen Begrüßung durch den Schulleiter begannen die deutschen, die italienischen, die polnischen und die spanischen Schüler am Montag in gemischten Gruppen mit dem Wettbewerb. Ziel desselben war es, sich (mathematischen) Problemen mit Kreativität aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu nähern. Die vier Themengebiete beinhalteten neben Logik-Aufgaben auch Sudokus, Tangrams und „Einsteins Rätsel“, ein logisches Puzzle.

Unsere Schüler belegten hier mit ihren jeweiligen Gruppen den zweiten und dritten Platz. Anschließend an die Siegerehrung am Mittwoch folgte ein weiterer Wettbewerb über die polnische Kultur, den die polnischen Schüler für die ausländischen Gäste vorbereitet hatten. Hier siegten unsere Schüler vor dem italienischen und spanischen Team.

Neben der Arbeit kam aber auch die Kultur nicht zu kurz: Nachdem wir vom Bürgermeister der Stadt willkommen geheißen wurden, besichtigten wir das Stadtzentrum, das Museum, das Kloster und die Brauerei von Lezajsk, die das gleichnamige Bier herstellt, aber heute zur Heineken Group gehört. Des Weiteren besichtigten wir das Schloss von Lancut, die schönste und am besten erhaltene der ehemaligen aristokratischen Residenzen.

Am Freitag, dem letzten Tag dieser interessanten Woche, ging es mit dem Bus nach Krakau, wo wir die Altstadt erkundeten und durch das königliche Schloss Wawel sowie die daran anschließende Kathedrale, in deren Königsgräbern u.a. Lech Kaczyński bestattet wurden, geführt wurden.

Der letzte Tag, auch wenn das Wetter nicht mitspielte, war für alle Beteiligten nochmals ein Highlight und stärkte die zwischen den Schülern entstandenen Bande.



Von den Italienern verabschiedeten wir uns bereits hier, die Spanier fuhren mit uns zurück nach Lezajsk, von wo sie am nächsten Morgen Richtung Warschau aufbrachen. Wir konnten uns in Ruhe von den Leh-rern und Gastfamilien verabschieden und bedanken uns für die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft.

Jana Paschkes