Creative Learning Improves Society 2009-2011

Bericht Tomelloso vom 07.11.-13.11.2010

Mit 5 Schülerinnen (B.W., R. W., K. B., N. A. und K. S.) und 3 Lehrerinnen (Heidi Schneider, Christel Küchemann und Jana Paschkes) der Georg-Kerschensteiner-Schule starteten wir mit unseren Materialien im Gepäck am Sonntag, den 7.11.2010, um in der folgenden Woche an einer spanischen Schule am Unterricht teilzunehmen und diesen zu evaluieren.

Nach einer sehr langen Anreise, empfingen die Gastfamilien die deutschen Schülerinnen sehr herzlich, so dass wir alle ein gutes Gelingen der Woche vorhersahen. Am Montagmorgen stand erst einmal Madrid auf dem Programm, wo wir die Studios des nationalen spanischen Radio- und Fernsehensenders besichtigten als Einstimmung auf die folgenden Unterrichtstage. Des Weiteren wurden in der Hauptstadt die aktuellen Ausstellungen des Caixa-Forums besichtigt und abends ging es zurück nach Tomelloso.
Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag arbeiteten die Schülerinnen in verschiedenen Gruppen „Newspaper“, „Radio“ und „TV“, die jeweils aus Schülern aller Projektschulen zusammengestellt waren. Da die Arbeitssprache Englisch ist, bedeutete dies doch eine sehr hohe Konzentration seitens der Schülerinnen alle ihre Gedanken und Meinungen in der Fremdsprache auszudrücken. Die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgruppen lassen sich auch in unserer Vitrine besichtigen.
Wir Lehrerinnen diskutierten währenddessen über den status quo des Projektes und hatten auch die Möglichkeit, uns mit einem bekannten spanischen Professor für Kommunikation über das Lernverhalten der Schülerinnen in den verschiedenen Länder auszutauschen.
Am Donnerstagabend fand eine „Schuleröffnungsfeier“ statt, in der ausführlich über das Projekt „Creative learning improves society“ (CLIS) den Eltern berichtet wurde.
Am folgenden Freitag besichtigten wir nach einer sehr langen Anreise die Stadt Granada mit ihrer sehr faszinierenden und berühmten Burg „Alhambra“. Auf dem Rückweg verteilte ich unsere Evaluationsbögen sowohl an die Schüler und Schülerinnen als auch an die Lehrer und Lehrerinnen, deren Auswertung demnächst ebenfalls veröffentlicht wird.

Am Samstag ging es zurück nach Hause. Ich fragte unsere Schülerinnen, ob sie einen Lernzuwachs in dieser Woche erzielt haben. Die Schülerinnen bestätigten, dass das kontinuierliche Englischsprechen sie Hemmungen abbauen ließ und auch ein ungezwungener Umgang mit der Fremdsprache erreicht worden sei. Sie seien jetzt auch in der Lage flüssiger zu sprechen.

Beeindruckt waren wir alle gemeinsam von der großen Gastfreundschaft seitens der Spanier, die vor allen Dingen auch immer um das leibliche Wohl der Schülerinnnen und der Lehrerinnen in einer sehr liebevollen Weise bemüht waren. Zum Abschied floss die eine oder andere Träne, die hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen hoffen lässt, vielleicht zu unserem nächsten Besuch in Polen?

Heidi Schneider
(Koordinatorin CLIS)